Neu erschienen: Metakognitive Überzeugungen bei PTBS

Am 2. November 2026 ist der deutschsprachige Fachartikel von Leonie Henke, Alexandra Schedel-Stupperich und Sebastian Pilgramm in Die Psychotherapie erschienen: „Metakognitive Überzeugungen bei posttraumatischer Belastungsstörung: Implikationen für die Metakognitive Therapie“.

Die Online-Befragung von 165 Erwachsenen mit klinisch relevanten PTBS-Symptomen untersucht Zusammenhänge zwischen metakognitiven Überzeugungen und der Schwere der Beschwerden. Besonders ausgeprägt waren die Zusammenhänge für das Bedürfnis nach Gedankenkontrolle, negative Überzeugungen über Unkontrollierbarkeit und Gefährlichkeit des Denkens sowie kognitive Selbstaufmerksamkeit.

Welche Forschung braucht es als Nächstes? Unabhängige Studien mit größeren Stichproben und einer durch klinische Interviews gesicherten PTBS-Diagnose könnten die gefundenen Zusammenhänge überprüfen. Längsschnittstudien mit wiederholten Messungen könnten klären, ob Veränderungen metakognitiver Überzeugungen späteren Veränderungen der Beschwerden vorausgehen. Randomisierte kontrollierte Behandlungsstudien mit begleitenden Prozessmessungen wären anschließend wichtig, um zu prüfen, ob die gezielte Veränderung dieser Überzeugungen zur Symptomverbesserung beiträgt.

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Quelle: Henke L, Schedel-Stupperich A, Pilgramm S (2026). Metakognitive Überzeugungen bei posttraumatischer Belastungsstörung: Implikationen für die Metakognitive Therapie. Die Psychotherapie. Online veröffentlicht am 2. November 2026. DOI: 10.1007/s00278-026-00888-4.