Informationen für Patient:innen

Was ist Metakognitive Therapie, wie setzt sie an und wie finden Sie qualifizierte MCT-Therapeut:innen?

Was ist Metakognitive Therapie?

Die Metakognitive Therapie (MCT) ist ein psychotherapeutischer Ansatz, der von Professor Adrian Wells entwickelt wurde. Im Mittelpunkt steht nicht nur der Inhalt belastender Gedanken, sondern vor allem der Umgang mit ihnen – zum Beispiel anhaltendes Sorgen, Grübeln, die Aufmerksamkeit auf Bedrohungen und Versuche, Gedanken zu kontrollieren.

MCT zielt darauf, diese Muster zu verändern und einen flexibleren Umgang mit Gedanken und Aufmerksamkeit zu entwickeln.

Bei welchen Problemen wird MCT eingesetzt?

Sorgen & generalisierte Angst

Warum Sorgen so schwer abschaltbar werden können und wie MCT an den aufrechterhaltenden Prozessen ansetzt.

Mehr erfahren →

Depression & Grübeln

Wie anhaltendes Grübeln depressive Beschwerden verstärken kann und wie MCT den Umgang mit Gedanken verändert.

Mehr erfahren →

Soziale Angst

Sorgen vor und nach sozialen Situationen, Selbstaufmerksamkeit und Angst vor negativer Bewertung.

Mehr erfahren →

Zwangsstörung

Intrusive Gedanken, metakognitive Überzeugungen und der Umgang mit Ritualen und Neutralisierung.

Mehr erfahren →

Posttraumatische Belastungsstörung

Wie Sorgen, Grübeln, Bedrohungsmonitoring und Kontrollstrategien die Erholung nach Trauma behindern können.

Mehr erfahren →

Panikattacken

Für Panik ist MCT weniger weit entwickelt als für andere Störungsbilder. Standard-KVT ist hier sehr gut belegt; metakognitive Ansätze werden deshalb zurückhaltend eingeordnet.

Mehr erfahren →

Qualifizierte Therapeut:innen finden

Das Metacognitive Therapy Institute® führt ein internationales Register von Therapeut:innen, die die festgelegten Ausbildungsstandards erfüllen.

Hinweis: Die Informationen auf dieser Website ersetzen keine individuelle diagnostische oder therapeutische Abklärung. Bei akuten psychischen Krisen wenden Sie sich bitte an geeignete medizinische oder psychotherapeutische Versorgungsangebote.